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„Zukunftsweg Filderstadt“ : Ein integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) entsteht

von Dirk Kron | 30. November 2010

Seit der Charta von Leipzig ist die Botschaft auch offiziell: das integrierte Denken und Handeln soll in die Erarbeitung von Stadtentwicklungsprogrammen einfließen. Ein solches integratives Vorgehen hat sich auch Filderstadt auf die Fahnen geschrieben.
Für uns – nach Ludwigsburg und Sachsenheim- aktuell das dritte Projekt  mit dem Ziel, den Zukunftsfahrplan einer Stadt mit Stadtgesellschaft, Politik und Verwaltung integrativ zu erarbeiten.

Jedes Projekt hat dabei andere Schwerpunkte: Ludwigsburg legte großen Wert auf den strategischen Ansatz einer Masterplanung mit Bürgerbeteiligung in drei Zukunftskonferenzen,. Sachsenheim versuchte im Leitbildprozess ortsteilbezogene Ressentiments und Grenzen in den Köpfen abzubauen.

In Filderstadt liegt ein Schwerpunkt auf der verwaltungsinternen Kooperation, die Grundbedingung für eine Planung ist, die mehr sein will als die Summe ihrer (fachlichen) Teile.

Bereits im letzten Jahr hat die von uns gecoachte verwaltungsinterne Projektgruppe „ISEK“ zu einer 1,5-tägigen Zukunftswerkstatt eingeladen. Dabei wurde gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern eine vitale Stadtvision erarbeitet ,Stadtteilprofile erstellt und mögliche Projekte und Maßnahmen benannt.

Mit diesen Ergebnissen hat sich die verwaltungsinterne Projektgruppe in den vergangenen 11 Monaten intensiv auseinandergesetzt und ein strategisches Zielsystem entwickelt. Es wurden Leitsätze für die Themenfelder formuliert, Leitziele definiert, die mit den Fachbereichszielen in mehreren Abstimmungsschleifen (fachgebietsbezogen und fachgebietsübergreifend) abgeglichen wurden.

Am 19. November 2010, kamen für 4 Stunden ca. 100 Bürger/innen zusammen, um die Arbeit der ISEK-Projektgruppe eines konstruktiv-kritischen Blickes zu unterziehen. Das funktionierte in 10 Arbeitsgruppen sehr gut und die Verwaltung konnte sich am Ende eines intensiven Abends freuen: neben einzelnen Ergänzungen und Konkretisierungen zeichneten sich die Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger durch einen klaren Realismus und viel Zustimmung aus. „Das war richtig Rückenwind für die Arbeit der Stadtverwaltung” konnte Christine Grüger den Abend auf den Punkt bringen.

Esslinger Zeitung

Stuttgarter Zeitung

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